Sonntag, 28. April 2013

Beziehung

Am Freitag fragte mich jemand, ob ich mir nicht eine Beziehung wünschen würde!
Ob ich mich nicht nach einem Partner sehnen würde!

Nö!

Die Antwort kam so schnell, das ich selbst erstaunt war!
Manchmal ist es schon Interessant, wie unser Unterbewusstsein liebvoll für uns sorgt, in dem es uns Gespräche dieser Art erspart!

Die Dame drehte sich so verdattert um und zog den Kopf ein, wie eine Schildkröte.
Ich glaube ich meine noch, die Rötung ihrer Wangen gesehen zu haben!

Am Abend war ich zu Hause!
Ich beobachte noch einmal das ganze, wie in einem Film!

Und dann fragte ich mich, was es war das mich so schnell Antworten ließ.
An diesem Abend war ich beim Familienstellen und es ging um Selbstliebe!

Und dann wurde mir klar, wieso!
Sich selbst zu Lieben, bedingt auch sich selbst zu genügen!
Es bedeutet Unabhängigkeit und eine gewisse Freiheit!
Ich bin nicht von der Liebe eines anderen abhängig, ich brauche den anderen nicht um zu existieren, ich kann sein was ich bin, was ich sein möchte, was ich sein werde!

Ich bestätige mich selbst durch mein tun und handeln, denn durch die Selbstlieb, reflektiere ich mich!
Denn wenn ich mich Selbst Liebe, tue ich mir das schlimme nicht an, sondern wähle das gute!

Kann man das in einer Beziehung leben?
Ich bin mir sicher ja!
Wenn beide sich lieben, kann man den anderen lieben, als das was er/ ist und man benötigt ihn/ sie nicht!

Vielleicht ist die Selbstliebe, der erste Schritt zur Hingabe!
Einer Hingabe, die keine Leiden schafft, sondern die das ist was sie ist, Liebe im hier und jetzt!
Einer Liebe in einer Beziehung, die durch Achtung und Respekt, Anteilnahme und Ehrlichkeit, Weichheit und Härte, Güte und Strenge geprägt ist!

Ja, ich Liebe dich, doch heute ist ein Tag, da ist es weniger!

Bei einer solchen Liebe, wäre dieser Satz oben dann ein Satz, der verletzt?
Oder wäre es nicht eher so, das man darauf antworten kann: " Ja, verstehe ich, es geht mir manchmal genauso!"