Dienstag, 30. April 2013

Chaos

Das Wort Chaos löst schon Chaos aus!

Heute ist ein Tag des Chaos!
Zumindest bei mir!

Kaum geschlafen, Spülmaschine kaputt, Kinder am streiten, Dienst früher beginnen müssen, jemand ausgefallen, Dienstplan umschreiben dürfen, Beatmungsmaschine geht kaputt ( Gott sei dank geht die zweite) und nun kommt noch die Hoffnung, das der Dienstplan, so wie er jetzt ist, auch vom Chef abgesegnet wird!

Nebenbei muss natürlich auch die Patientin versorgt werden!

Im Nachtdienst ist jede Abweichung von der Norm mit einem Chaos verbunden, was einen Rattenschwanz hinter sich her zieht, den man sich kaum Vorstellen kann.

Aber Ok ich kenne das ja!

Mit der Zeit wird man im Job ein Meister des Chaos, den ob mans glaubt oder nicht, in einem Chaos liegt auch eine gewisse Ordnung!

Oft ist der Verstand nur nicht in der Lage, darauf zu reagieren, da dieser sehr mit der Ordnung beschäftigt ist!
Für den Verstand ist Ordnung das oberste Prinzip.
Mit dieser Ordnung ist er in der Lage Dinge einzuordnen!

Also in Schubladen zu verpacken, schön nach Kategorien sortiert!
Das man es auch ja immer wieder findet!
Dabei macht er keinen Unterschied, zwischen Situationen, Dingen und Wesen!
Alles wird irgendwie verbunden ( ob das Sinnvoll ist, lassen wir mal dahingestellt sein) und dort einsortiert wo es dem Verstand nach hingehört!
Manchmal geht auch was verloren!

Das er dabei manchmal Fehler macht oder sich irrt, ist ihm erst mal Schnuppe!
Hauptsache Ordnung, dann nach dem Sinn schauen!

Alles was nicht der Ordnung entspricht, und jeder Mensch hat da so seine eigene Ordnung, gibt es erst mal nicht!

Alles was nicht in die ordentliche Planung passt, wird erst mal ignoriert!

Und manchmal kann der Verstand lange ignorieren!
So lange, bis es gar nicht mehr geht!

Das Herz ist da anders!
Es liebt das Chaos, weil es weiß, das das Chaos eine Chance bietet, sich neu zu Ordnen!
Wenn ich in der Lage bin mich neu zu Ordnen, gebe ich dem Verstand Arbeit, er wird beschäftigt und redet nicht ständig wie ein kleines Kind dazwischen!

Er wird ruhig!
Denn durch die ständigen neuen Impulse, beginnt er sich zu hinterfragen und das zu hinterfragen was er schon eingeordnet hat!
Er wird nicht faul und langsam, sondern er bleibt wach und aufmerksam!

Ein beliebtes Spiel wäre zum Beispiel:

Wäsche nicht in den Trockner zu tun, sondern aufzuhängen!
Mit der Hand zu spülen anstatt die Maschine zu benutzen!
Den Boden mit der Hand zu wischen und nicht mit einem Mopp!

Für den Verstand ist das manchmal schon Chaos!

Ich kann sie hören, die Verstandesstimmen..... Nö, mach ich nicht, ich hab die Maschinen, wieso soll ich dann meine Hände benutzen..... Nö, will ich jetzt nicht, da muss ich mich ja bewegen....

Natürlich lieber Verstand, du darfst dich bewegen, den du dienst meinem Willen und meinem Herzen, du bist mir wichtig weil du ordnest, aber du darfst auch etwas tun für das Ordnen!


-copyrihgtpammg-