Dienstag, 23. April 2013

Fließen

Wie fließend bin ich?
Was für ein Fluß bin ich?
Welcher Fluß wäre ich gerne?

Bin ich ein Fluß in dem andere baden und sich erfrischen würden?
An dessen Ufern man gerne angelt, sich entspannt, spazieren geht, um die kühle Abendluft auf seinem Gesicht und der Haut zu spüren, den Duft des Wassers und der Erde wahr zu nehmen, das Geräusch des Wassers zu hören, das gurgelnd an einem vorüber fließt?
Schneller als man selber laufen kann!

Oder bin ich das Gegenteil dessen?

Was ist es das mich fließen läßt?
Was ist es was den Fluß am fließen hält?

Welche Kraft treibt das Wasser an zu fließen?
Welche Kraft ist es die mich antreibt zu Leben?

Zeit ist fließend!
Leben ist fließend!
Jahreszeiten sind fließend!

Alles fließt und folgt einer Kraft, die so Ursprünglich ist, das wir sie nicht fassen können!
Wir können nur mit ihr sein!
Mit ihr in Bewegung bleiben!
Ein halten, würde ein stauen bedeuten!

Eine Stauung behindert!
Behindert die Kraft des fließens in uns und um uns!

Wenn wir uns behindern, behinder wir dann auch andere?
Oder fließen sie an uns vorbei?

Ist jeder sein eigener Fluß, sein eigenes Fließen?

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