Montag, 5. August 2013

Kampf um die Petersilie

Was?
Wie?

Kampf um die Petersilie!

Na versucht mal Montags in Landau Petersilie in Geschäften zu kriegen.

Da geht man in den ersten Laden!
Nix!
Der zweite Laden!
Nix!

Im dritten stellt man fest, es war jemand schneller.
Ok, wieder nix!

Die Leute schauen einen blöd von der Seite an, weil man sich schon Barfuss durch die Gegend bewegt.

Die Sonne steigt, die Hitze auch und man wird langsam aggressiv.

" Hey kein Geld für Schuhe?" ruft der Mann mir hinter her, der mir die Petersilie vor der Nase weggeschnappt hat.
" Ich hab sie verkauft um mir Peterle leisten zu können!" blaff ich ihn an und werfe ihm einen bösen Blick zu.
Er läuft rot an und versteckt sich in der Schlange an der Kasse.

Ich weiter.
Drei Läden hab ich nun schon abgeklappert.
Im Auto, das mittlerweile 35 Grad hat ( Ich habe keine Klimaanlage), überlege ich mir, das ich eine Strategie brauche.
Auf der Fahrt kommt mir der Gedanke, dass es Vielleicht eine Petersilien- Verschwörung gibt!

Nur die die zu einer speziellen ausgewählten Gruppe gehören, bekommen den Peterle im Topf.
Verdammt, die wollen sicher auch die Weltherrschaft.
Vergiss NSA und BND, vergiss Skull and Bones und die Illuminaten.

Die sind nichts gegen das Peterle- Syndikat.

Dieses Syndikat, will das wir uns nach Peterle sehnen. Es verkauft nur noch so wenig wie möglich, um die Preise zu steigern und um ein Monopol zu kriegen.
Sie wollen nur an unser Geld.

Sie sind schlimmer als die Banken und ihre Vorstände, schlimmer als unsere Politiker, die uns naja sagen wir mal, versuchen zu erklären, dass die Welt ein Rosaroter Ponyhof ist und kein alter Bauernhof, der kurz vor der Pleite steht.

Ja, das Peterle- Syndikat.
Wir haben es nicht bemerkt.
Heimlich und verborgen haben sie sich in die Welt eingeschlichen, unbemerkt von uns, weil wir so abgelenkt sind von dem geschehen um uns herum.

Aber nicht mit mir!

Ich will meine drei Petersilienstöcke im Topf und ich kriege sie.

Ich fasse diesen Entschluss, fahre auf den Parkplatz, halte, steige aus und renne in den Laden.
Mit dem festen Vorsatz mir mein Peterle zu holen, koste es was es wolle.

Fünf Minuten später habe ich das was ich mir ersehnte, zahle und gehe nach draußen.

Im Auto atme ich durch.

Denen habe ich es gezeigt!
Zufrieden starte ich mein Auto und fahre nach Hause.
Jetzt kann ich mich endlich um die wichtigen Dinge im Leben kümmern.

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