Sonntag, 27. Oktober 2013

Rede an den Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Bundestagspräsident,


erst mal möchte ich Danke sagen, dass ich heute hier sprechen darf!
Gerne würde ich sagen unter meines gleichen, doch zu meinem Bedauern kann ich das leider nicht!

Denn mitlerweile habe ich das Gefühl, das Sie und Ich in zwei verschiedenen Universen leben.
Ich möchte Ihnen auch erkären wieso!

Immer wieder stelle ich fest, dass Sie, das was sie sagen und in Ihren Reden propakieren, fern der Realität ist, in der das Volk, also der Staat, den nicht Sie sind der Staat, sondern das Volk, lebt.

Männer und Frauen müssen Tag für Tag, sich damit auseinandersetzen, ihre Familien in irgendeinerweise zu Ernähren.
Abgaben steigen, Mieten steigen, Strom, Gas, Wasser steigen!
Fast die hälfte eine Lohnes gehen schon für diese Lebenhaltungskosten fort.

Darüber brauchen Sie sich allerdings keine Gedanken zu machen.
Denn Sie verdienen ja genug, sie müssen nicht den täglichen Kampf kämpfen, den viele kämpfen müssen.
Natürlich steht Ihnen etwas mehr zu, den Sie tragen die Verantwortung als gewählte Vertreter des Volkes, doch nehmen Sie diese Verantwortung auch wahr?

Sie tragen Verantwortung!
Das ist Ihnen hoffentlich jeden Tag bewusst, wenn sie diesen Platz hier einnehmen!
Sie sind es, die Gesetzte zum Wohle unseres Volkes einbringen und verabschieden!

Fragen Sie sich das, wenn Sie abstimmen?
Fragen Sie sich, ist dieses oder jenes Gesetz wirklich zum Wohle, derer die mich gewählt haben?
Fragen Sie sich, diene ich dem Volk, den dieses hat mich gewählt?
Fragen Sie sich, fühlt sich das Volk sicher oder dient die Überwachung des Volkes meiner Macht?
Fragen Sie sich, haben die Menschen Angst ihre Meinung zu äußern oder trauen sie sich frei zu Reden, so wie es in unserem Grundgesetz steht?

Ich fühle mich nicht sicher, wenn ich meine Meinung äußere!
Denn ich muss immer damit rechnen, dass alles mit gehört wird!
Wenn ich zum Beispiel höre, dass ein Politiker sagt, er verstehe nicht, warum man sich so aufregt, weil Daten abgespeichert werden, der selbe sich aber Aufregt, dass unsere Bundeskanzlerin abgehört wird, dann stellt sich mir die Frage, bin ich weniger wichtig, als unsere Kanzlerin?
Bin ich nicht auch Schützenswert mit meiner Privatsphäre?
Sind meine Kinder weniger Wert als Sie als Bundestagabgeordnete?

Was taten Sie um uns zu schützen?
Was tun Sie um Ihre Telefone zu schützen?

Was tun Sie, um die Lebenshaltungskosten so in den griff zu bekommen, dass keine Kinder in Deutschland arm sind, dass diese Kinder, alle Kinder eine gute Bildung bekommen?
Was tun sie?

Die meisten von Ihnen sind studiert!
Bis auf wenige Ausnahmen, die es noch nicht mal geschafft haben einen Beruf zu erlernen!
Und Politiker sein, ist kein Beruf!
Sondern, eine Form der Philosophie, die vom Volk vorgegeben werden darf und soll!
Denn Poli bedeutet viel, soweit ich dass mit meinem einfachen Leben, begreifen darf.

Natürlich ist mir bewusst, dass es Kompromisse geben muss!
Doch ein Kompromiss kann Gut oder Faul sein!

Ich bitte Sie, als eine aus dem Volk, die zur Wahl geht, die Kinder hat und die für ihre Kinder einen Staat haben möchte, der sie als genauso Wert betrachtet wie unsere Kanzlerin, stellen Sie sich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde die Frage:

Diene ich dem Volk?

Stellen Sie sich die Frage:

Kann ich diesen Kompromiss eingehen oder nicht, ist er Faul oder Gut und dient er dem Allgemeinwohl?


Vielen Dank, dass Sie mir erlaubt haben zu sprechen!

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