Dienstag, 30. April 2013

Chaos

Das Wort Chaos löst schon Chaos aus!

Heute ist ein Tag des Chaos!
Zumindest bei mir!

Kaum geschlafen, Spülmaschine kaputt, Kinder am streiten, Dienst früher beginnen müssen, jemand ausgefallen, Dienstplan umschreiben dürfen, Beatmungsmaschine geht kaputt ( Gott sei dank geht die zweite) und nun kommt noch die Hoffnung, das der Dienstplan, so wie er jetzt ist, auch vom Chef abgesegnet wird!

Nebenbei muss natürlich auch die Patientin versorgt werden!

Im Nachtdienst ist jede Abweichung von der Norm mit einem Chaos verbunden, was einen Rattenschwanz hinter sich her zieht, den man sich kaum Vorstellen kann.

Aber Ok ich kenne das ja!

Mit der Zeit wird man im Job ein Meister des Chaos, den ob mans glaubt oder nicht, in einem Chaos liegt auch eine gewisse Ordnung!

Oft ist der Verstand nur nicht in der Lage, darauf zu reagieren, da dieser sehr mit der Ordnung beschäftigt ist!
Für den Verstand ist Ordnung das oberste Prinzip.
Mit dieser Ordnung ist er in der Lage Dinge einzuordnen!

Also in Schubladen zu verpacken, schön nach Kategorien sortiert!
Das man es auch ja immer wieder findet!
Dabei macht er keinen Unterschied, zwischen Situationen, Dingen und Wesen!
Alles wird irgendwie verbunden ( ob das Sinnvoll ist, lassen wir mal dahingestellt sein) und dort einsortiert wo es dem Verstand nach hingehört!
Manchmal geht auch was verloren!

Das er dabei manchmal Fehler macht oder sich irrt, ist ihm erst mal Schnuppe!
Hauptsache Ordnung, dann nach dem Sinn schauen!

Alles was nicht der Ordnung entspricht, und jeder Mensch hat da so seine eigene Ordnung, gibt es erst mal nicht!

Alles was nicht in die ordentliche Planung passt, wird erst mal ignoriert!

Und manchmal kann der Verstand lange ignorieren!
So lange, bis es gar nicht mehr geht!

Das Herz ist da anders!
Es liebt das Chaos, weil es weiß, das das Chaos eine Chance bietet, sich neu zu Ordnen!
Wenn ich in der Lage bin mich neu zu Ordnen, gebe ich dem Verstand Arbeit, er wird beschäftigt und redet nicht ständig wie ein kleines Kind dazwischen!

Er wird ruhig!
Denn durch die ständigen neuen Impulse, beginnt er sich zu hinterfragen und das zu hinterfragen was er schon eingeordnet hat!
Er wird nicht faul und langsam, sondern er bleibt wach und aufmerksam!

Ein beliebtes Spiel wäre zum Beispiel:

Wäsche nicht in den Trockner zu tun, sondern aufzuhängen!
Mit der Hand zu spülen anstatt die Maschine zu benutzen!
Den Boden mit der Hand zu wischen und nicht mit einem Mopp!

Für den Verstand ist das manchmal schon Chaos!

Ich kann sie hören, die Verstandesstimmen..... Nö, mach ich nicht, ich hab die Maschinen, wieso soll ich dann meine Hände benutzen..... Nö, will ich jetzt nicht, da muss ich mich ja bewegen....

Natürlich lieber Verstand, du darfst dich bewegen, den du dienst meinem Willen und meinem Herzen, du bist mir wichtig weil du ordnest, aber du darfst auch etwas tun für das Ordnen!


-copyrihgtpammg-

Montag, 29. April 2013

Macht

Die erste Gewalt der Liebe die wir in Form von Macht wahrnehmen, ist die Liebe unsere Eltern!

Sie sind bis zu einem gewissen Alter, die mächtigsten Personen in unserem Leben und wenn sie gut waren noch länger!

Durch sie erlernen wir mit der Macht umzugehen!
Sie zeigen uns die Wirkung der Macht im Guten wie im Schlimmen!

Wir sind von ihnen Abhängig, weil wir sie Lieben und sie uns Lieben!

Liebe ist somit die größte Macht, größer als der Hass!
Der Hass vergeht in Schmerz und der Schmerz wird Wut und die Wut wird Trauer und mit der Trauer kommt das Mitgefühl und mit Mitgefühl, das Verzeihen und mit dem Verzeihen das Nachsehen!

Doch manchmal ist es schwer!
Es ist so schwer mit der Macht umzugehen!

Sie ist Fluch und Segen zugleich!
Macht über Menschen, Macht über Tiere, Macht über alles auf dieser Welt!

Ist eine Macht mit Ideologieen gespickt, dann wird es schlimm!

Wieviele Kriege wurden im Namen einer Ideologie geführt, nur um die Macht einzelner zu nähren?

Was ist mit den vielen Menschen, die im Namen einer Macht gestorben sind?

Sie starben im guten Glauben für eine Sache, die sich letztendlich als das Schlimme herausstellte!
Geschichte wird von den Siegern geschrieben, sagte mal jemand zu mir, ich weiß leider nicht von wem er es zitierte!

Doch wenn Geschichte von den Siegern geschrieben wird, dann könnte Hoffnung bestehen,!
Hoffnung für die Menschen, die die erste große Macht in ihrem Leben als eine Erfahrung empfanden, die ihnen jegliche Hoffnung nahm!

Die die Liebe verloren glaubten, weil sie sie in ihren Eltern, aus was für Gründen auch immer, nicht fanden!

Geschichte wird von den Siegern geschrieben!
Wer Überlebte, der hat gesiegt!
Wer Lebt, hat gesiegt!
Wer weiß was Leiden bedeutet, hat gesiegt!
Wer gefallen ist und sich wieder aufgerafft hat, hat gesiegt!

Und wer gesiegt hat, der schreibt seine eigene Geschichte, so wie viele andere!
Wer das weiß, braucht keinen Hass mehr, den er weiß, was Hass anrichtet!
Wer das fühlt lässt los, und geht weiter ohne sich noch einemal um zu drehen!
Wer das sieht, sieht auch die Hände, die einem als Hilfe dienen um seinen Weg zu gehen!

Und was sollte dann noch geschehen?
Denn alles Schlimme wurde schon erfahren!

Nun kann das Gute kommen!




Sonntag, 28. April 2013

Beziehung

Am Freitag fragte mich jemand, ob ich mir nicht eine Beziehung wünschen würde!
Ob ich mich nicht nach einem Partner sehnen würde!

Nö!

Die Antwort kam so schnell, das ich selbst erstaunt war!
Manchmal ist es schon Interessant, wie unser Unterbewusstsein liebvoll für uns sorgt, in dem es uns Gespräche dieser Art erspart!

Die Dame drehte sich so verdattert um und zog den Kopf ein, wie eine Schildkröte.
Ich glaube ich meine noch, die Rötung ihrer Wangen gesehen zu haben!

Am Abend war ich zu Hause!
Ich beobachte noch einmal das ganze, wie in einem Film!

Und dann fragte ich mich, was es war das mich so schnell Antworten ließ.
An diesem Abend war ich beim Familienstellen und es ging um Selbstliebe!

Und dann wurde mir klar, wieso!
Sich selbst zu Lieben, bedingt auch sich selbst zu genügen!
Es bedeutet Unabhängigkeit und eine gewisse Freiheit!
Ich bin nicht von der Liebe eines anderen abhängig, ich brauche den anderen nicht um zu existieren, ich kann sein was ich bin, was ich sein möchte, was ich sein werde!

Ich bestätige mich selbst durch mein tun und handeln, denn durch die Selbstlieb, reflektiere ich mich!
Denn wenn ich mich Selbst Liebe, tue ich mir das schlimme nicht an, sondern wähle das gute!

Kann man das in einer Beziehung leben?
Ich bin mir sicher ja!
Wenn beide sich lieben, kann man den anderen lieben, als das was er/ ist und man benötigt ihn/ sie nicht!

Vielleicht ist die Selbstliebe, der erste Schritt zur Hingabe!
Einer Hingabe, die keine Leiden schafft, sondern die das ist was sie ist, Liebe im hier und jetzt!
Einer Liebe in einer Beziehung, die durch Achtung und Respekt, Anteilnahme und Ehrlichkeit, Weichheit und Härte, Güte und Strenge geprägt ist!

Ja, ich Liebe dich, doch heute ist ein Tag, da ist es weniger!

Bei einer solchen Liebe, wäre dieser Satz oben dann ein Satz, der verletzt?
Oder wäre es nicht eher so, das man darauf antworten kann: " Ja, verstehe ich, es geht mir manchmal genauso!"


Mittwoch, 24. April 2013

Abschied

Wie oft Verabschieden wir uns von etwas oder jemandem!

Tag für Tag!
Wir merken es gar nicht!
Es ist nicht bewusst!

Wann aber wird es Bewusst?
Selten!

Erst wenn es etwas ist das uns am Herzen liegt, dann wird es Bewsst und dann würden wir es doch gerne halten!
Hinauszögern!
Solange wie möglich!

Und wenn es dann verabschiedet ist, dann halten wir fest daran!

Ich glaube nach dem Gespräch heute Abend, mit einem wundervollen Menschen, ist mir wirklich geworden was Abschied mit nachsehen und nachtragend zu tun hat!

Ich kann Abschied nehmen und dabei das was ar immer und ständig mit tragen und nachtragen!
Doch ist das befreiend?

Oder ich sehe dem ganzen nach, winke ihm nach, lasse es ziehen in seiner ganzen Schönheit und Kraft die es in mir hinter lassen hat!

Auch wenn es zutiefst Schmerzhaft war, war es doch niemals ganz Schmerzhaft, den es gab auch das Gute in dem Schlimmen!

Und dem Schlimmen kann ich Nachsehen, wenn ich das Gute in meinem Herzen halte und mich an dieser Schönheit erfreue, wenn ich mich erfreue bin ich frei vom halten und wenn ich frei bin vom halten, dann kommt das Neue und wenn das Neue kommt, dann kann das Alte in Frieden gehen!



-copyright pammg-

Zu Hause

Frei!

Zu Hause auf dem Sofa liegen, ausspannen!
Bloch im Fernsehen!

Und doch wandert mein Geist immer wieder zu dem Gedanken hin, zu Hause!

Was ist den ein zu Hause?
Etwas wo man sich sicher fühlt?
Geborgen?
Gehalten?
Geschützt?

Kann ich meinen Kindern so ein zu Hause bieten?
Kann ich ihnen das geben?

Ich, die nie ein solches zu Hause hatte?

Ich stehe auf, gehe in ihr Zimmer und decke sie zu!
Blicke in die schlafenden Gesichter, so friedlich, so ruhig, so entspannt!

Und in diesem Moment, wieß ich!

Ja, kann ich!

Weil es einen Instinkt gibt für ein zu Hause!
Etwas, das Eltern haben, wenn sie sich darauf einlassen, wenn sie nicht von ihrem Umfeld ihren Instinkt genommen bekommen haben, oberflächlich!

Dieser Instinkt ist immer da!
Immer, sei er auch noch so tief verschüttet!
Viele Leben ihn!
Und manche zerstören ihn!

Sie zerstören den Traum von einem zu Hause, zerstören so viel!

Und doch, ich habe ein zu Hause geschaffen, für meine Kinder!









-copyright pammg-

Dienstag, 23. April 2013

Fließen

Wie fließend bin ich?
Was für ein Fluß bin ich?
Welcher Fluß wäre ich gerne?

Bin ich ein Fluß in dem andere baden und sich erfrischen würden?
An dessen Ufern man gerne angelt, sich entspannt, spazieren geht, um die kühle Abendluft auf seinem Gesicht und der Haut zu spüren, den Duft des Wassers und der Erde wahr zu nehmen, das Geräusch des Wassers zu hören, das gurgelnd an einem vorüber fließt?
Schneller als man selber laufen kann!

Oder bin ich das Gegenteil dessen?

Was ist es das mich fließen läßt?
Was ist es was den Fluß am fließen hält?

Welche Kraft treibt das Wasser an zu fließen?
Welche Kraft ist es die mich antreibt zu Leben?

Zeit ist fließend!
Leben ist fließend!
Jahreszeiten sind fließend!

Alles fließt und folgt einer Kraft, die so Ursprünglich ist, das wir sie nicht fassen können!
Wir können nur mit ihr sein!
Mit ihr in Bewegung bleiben!
Ein halten, würde ein stauen bedeuten!

Eine Stauung behindert!
Behindert die Kraft des fließens in uns und um uns!

Wenn wir uns behindern, behinder wir dann auch andere?
Oder fließen sie an uns vorbei?

Ist jeder sein eigener Fluß, sein eigenes Fließen?

-copyright pammg-

Montag, 22. April 2013

Wahnsinn

Wahn und Sinn!

Wie nahe liegen sie in unserem Leben beieinander!

Sie sind Bruder und Schwester, Tag und Nacht, Gut und Böse!

Alles kann zu einem Wahn werden, der Sinn ergibt!
Politik, Sport, Religion, Hobby, Liebe, Eifersucht, Trauer, Krankheit, Sicherheit, Ordnung, Gesundheit, Sparsamkeit, Trauer, Schmerz, Leid, Sexualität, Beziehung und so weiter!

Wir spüren nicht, wie nahe wir Tag für Tag dem Wahnsinn sind!

Denn wenn es uns Bewusst wäre, würde auch das wieder zum Wahn vor dem Wahn werden!

Wenn der Wahnsinn Methode hat, dann vielleicht diese, das er uns davon abhält Verrückt zu werden, indem er uns als Kraft dient die Normalität zu schätzen zu lernen!

Ich trete jeden Tag dem Wahnsinn entgegen!
Ich sehe ihn jeden Tag, in Schmerz, in Leid, in Krankheit und im Tod!
Der Wahnsinn ist ein Teil meines Berufes und ich gebe ihm einen Sinn!

Ich pflege und treffe auf Familien, die den Wahnsinn des Schicksales begegnen!
Und im Angesicht dieses Schicksals, fällt die Maske der Normalität ab!
Was bleibt sind der Schmerz, die Trauer, die Hoffnung, manchmal die Illusion das alles nur ein Traum ist, aus dem man erwacht!
Manchmal die Hoffnung, das man irgendetwas tun kann um das Schicksal und dessen Wahnsinn zu beenden!
In diesem Wahn- Sinn wird verhandelt, gebetet, nach Heilung, seien sie auch noch so seltsam gesucht!
Aber ohne diesen Sinn im Wahn, kann man das alles nicht tragen!

Und zu tragen gibt es viel!
Wenn das Schicksal seine langen Finger im Spiel hat, dann sind wir seinem Wahnsinn ausgeliefert und nur der Sinn darin ist es, der uns dies Aushalten läßt!

Ich erlebe wie wichtig Normalität wird!
Auch in meinem Leben!
Aufeinmal ist das putzen eines Bodens so befriedigend, wie ein gutes Essen in einem fünf Sterne Laden!
Das Wäsche zusammenlegen, wird zur Entspannung und das Geschirr einräumen zur Meditation!

Ja, der Wahnsinn hat Methode, er hält uns in der Normalität!
Die Normalität vor der wir doch so oft fliehen wollen, weil sie uns so banal und lästig erscheint!



-copyright pammg-




Sonntag, 21. April 2013

Ruhe

Heute war ich zum ersten mal Ruhig!

Eine Ruhe die den Körper, die Seele und den Geist einnimmt!
Alles zieht vorrüber und nichts stört!

Mein Leben war geprägt von ständiger Spannung!
Wie ein Bogen, dessen Pfeil darauf wartet los gelassen zu werden!
Ständig in Bewegung!
Ständig auf hab Achtstellung!

Wenn man so lange so gelebt hat, dann ist Ruhe eine Erfahrung die einen zu der Erkenntnis bringt, das Nichts ewig anhalten kann!

Es hat fast zwei Jahre gedauert, diesen Zustand zu erreichen!
Zwei Jahre ständigen übens, ständiger Rückschläge, ständiger Arbeit!
Manchmal ging nur das so tun als ob, manchmal half gar nichts, manchmal war es frustierend, manchmal zum lachen!

Warum Ruhe?
Ich hätte sagen können, das ist mein Charakter, wieso sollte ich es ändern?
Ich bin so geboren!

Ja, ich bin als Flitzebogen mit Pfeil auf die Welt gekommen!
Ständiger run auf das Leben, alles mitnehmen wollen, nichts verpassen, nur alles schnell erreichen!
Spannung, Kampf!
Immer in Kampfbereitschaft, es kann ja jeden Moment los gehen!
Doch was geht den los?
Was bringt der Hunger auf Leben, wenn man nie gesättigt ist, weil man ein ständiges Völlgefühl im Bauch hat!

Nicht viel!

Zur Ruhe gehört der Genuss!
Es auskosten, schmecken, riechen,Fühlen, hören!
IN ALLEM WAS MAN TUT!

Nicht mehr mehrere Dinge auf einmal!
Multitasking ist out!

Eines tun, dann aber richtig mit voller Konzentration!
Ob es das Wäschewaschen ist, das zusammenlegen, Spülen mit der Hand, das Bodenwischen, lesen, schreiben, zu hören, Kinder erziehen, beobachten, arbeiten!

Und man wird satt!
Man ist nicht mehr überfressen!
Das Völlegefühl weicht einem Gefühl von zufreidener Sättigung, dem der Genuß folgt und dann wieder der Hunger und der Kreislauf von vorne beginnt!

Zur Ruhe, zum Genuß, gesellt sich Bestimmtheit!
Bestimmtheit im wissen um das, was man will, was man braucht, was man ändern möchte, was im Leben Platz braucht und was nicht, was man erreichen will, was man kommunizieren will, wie man verstanden werden will!

Zur Ruhe, zum Genuß, zur Bestimmtheit, gesellt sich Verantwortung!
Verantwortung für das eigene Tun, Handeln und Denken!
Und man trägt diese Verantwortung mit einer Leichtigkeit und Sanftheit, die einen mitnimmt!
Und wenn sie einen mitnimmt, nimmt man auch sein Umfeld mit!
Es folgt!
Die Kinder werden gelassen, der Freundeskreis wird freudiger, die Ruhe strahlt auf das Umfeld aus und alles wird leicht!

Und wenn etwas leicht wird, dann wird ihm die schwere genommen und wenn die schwere genommen wird, kommt der Mut und wenn der Mut kommt, dann kommt das Durchhalten und wenn das Durchhalten kommt, dann kommt von ganz alleine der Erfolg!


-copyright pammg-

Samstag, 20. April 2013

Eltern

Mutter und Vater!

Die beiden wohl seltsamsten Individuen, die es wohl gibt auf dieser Welt!

Sie nerven, weil sie uns, bis ins hohe Alter noch im Griff haben!
Sie verbieten uns Sachen, die uns doch so Spaß machen!
Sie zeigen sich begeißtert oder eher nicht, von unseren Partnern oder Freunden!
Sie erziehen uns, prägen uns fürs Leben, im guten wie im schlimmen!

Eltern!
Vater und Mutter!

In einem Moment können sie uns in unendliche Höhen hinauf katapultieren und im nächsten dafür sorgen, das sanft oder weniger sanft auf dem Boden der Tatsachen landen!

Sie machen uns Wahnsinnig, bringen uns zum Lachen, zum weinen, machen uns zornig oder glücklich!
Ihre Liebe ist uns alles!
Und alles ist ihnen unsere Liebe!

Eltern!
Sie geben und wir nehmen!
Immer!
Dankbar und Undankbar!

Sie sind da und auch nicht!
Sie sind der Schatten der manchmal mit uns spricht!

Und wie oft könnten wir sie auf den Mond schießen, um dann doch gleich zu folgen um sie wieder runter zur Erde zu bringen!

Sie sind die erste erfahrbare Macht in unserem Leben und bis zu einem gewissen Alter hat ihr Wort eine unendlich große Macht an Fülle oder Leere!

Irgendwann fangen wir an sie in frage zu stellen diese Macht!
Das nennt man dann wohl Pupertät!
Wir wollen sie im Ring bezwingen, nur um dann später, wenn wir selbst Eltern sind, zu erfahren, das sie alle Kämpfe gewonnen haben!

Und das gibt uns, ohne das wir es merken selbst die Sicherheit, zu wissen das wir die Ringkämpfe gewinnen früher oder später!

Wenn wir das Geschenk nehmen, das uns unsere Eltern gegeben haben, das Leben, selbst wenn sie uns behandelt haben im Schlimmen, dann haben wir das getan was sie von uns wollten!

Nämlich unser Leben in die Hand zu nehmen und zu Leben und es vielleicht besser zu machen, mit dem Gefühl das sie es von uns wollen!

Dann sind sie Stolz, dann Lieben sie uns auch wenn sie ewig weit weg sind!



-copyright pammg-




Augenblicke

Augen und Blick!

Ein Blick liegt im Auge des anderen!

Er kann lachen, weinen wüten, zornig,saft, liebevoll und unendlich sein!
Durchdringen, durchschauend, endlich!
Und doch liegt er im Auge!

Das Auge als Spiegel von allem was in uns ist!
Man braucht noch nicht mal Mimik!
Ein Blick in die Augen sagt uns, wer bist du, was bist du, was fühlst du!

Die Augen und der Blick!
Wir blicken durch unsere Augen zu jemanden!
Wir erblicken die Schönheit, die Eleganz, den Stil, die Kraft, das Sein von jemanden, von etwas!

Doch durch das Auge und den Blick verraten wir auch etwas über uns!
Unsere Augen sind ständig in Bewegung, nehmen auf, nehmen wahr!
Sie lassen uns sehen was für uns wirklich ist!
Unsere Augen sind ein Tor, nach innen und nach Außen!

Sie lassen ein und lassen aus!
Manchmal verschließt sich unser Blick und damit unser Auge!
Damit wir nicht sehen!
Und wenn wir nicht sehen, dann ist der Blick leer, einsam, verloren!

Wir verschließen uns vor unserer Wirklichkeit, die uns soviele Möglichkeiten bietet!
Und doch, ganz verschließeßen können wir den Blick nicht, auch nicht das Auge.
Denn irgendetwas nehmen wir immer wahr!

Wir sind von Blicken Und Augen umgeben!
Wir fangen die Augenblicke ein und lassen sie zu Momenten werden, die sich in unsere Erinnerung einbrennen!
Wir pflegen durch unsere Augen und Blicke Kontakte!
Durch Augen und Blicke sind wir in der Lage einen Sinn zu erkennen!
Und manchmal schließt sich dadurch ein Kreis!


-copyright pammg-

Freitag, 19. April 2013

Pflegen

Pflegen kann zu einer Philosophie werden!
Zu  einer Lebensphilosophie!

Nicht im Sinne von einem Helfersyndrom!

Sondern im Sinne von, wie Pflege ich, was Pflege ich, wieso pflege ich?

Pflege die sich aufgibt, ihre Persönlichkeit verliert, sich in ihrer Individualität zu einem wir entwickelt, zu einem wir in dem es keine Grenzen mehr gibt, keine Angrenzung,
keine Distanz, keine Eigenheiten, die keine Sachlickeit und Nüchternheit kennt, die verschmiert, verwischt...... Kann zu Verachtung ausarten!

Einer Verachtung in der es Schuld gibt!
Schuld in Form, ich gebe dir alles und was bekomme ich dafür von dir zurück?

Zu Pflegen ist ein Grad auf dem man wandert!
Schnell kann das eine zuviel, das andere zu wenig werden!

Die Mitte zu halten!

Aber wie hält man die Mitte von etwas, was sich in den täglichen Alltag einfügt, so das es kaum bemerkt wird?

Pflegen wir den soviel?

Wir pflegen den Konakte, zu Kollegen, Familie, Freunden!
Wir pflegen uns!
Wir pflegen unsere Tiere, Kinder, Kranken, Alten und Jungen!
Wir pflegen unsere Interessen!
Wir pflegen unsere Hobbys!

Aber pflegen wir unser Sein?
Pflegen wir unsere Persönlichkeit?
Pflegen wir unsere Stärken aber auch unsere Schwächen?

Oder sind wir zu müde dazu, zu abgearbeitet, zu erschöpft vom vielen pflegen des anderen?


-copyright pammg-
 

Sinn

Ein Freund fragte mich letzt hin: " Für was das alles? Was macht das für einen Sinn?"

Der Sinn!
Er ist wie ein kleiner Fluch der uns im Leben begleitet!
Immer Fragen wir nach dem Sinn, alles hat und will eine Bedeutung haben.

Vor allem das Schlimme!
Es muss erklärbar werden!
Unser Gehirn unser, Verstand braucht das!

Für jeden ist der Sinn anders!

Der eine findet ihn im Glauben, ein anderer in der Hoffnung, wieder ein anderer in einer Ideologie, einem Fanatismus, einer Philosophie und so weiter!

Ich weiß nicht was der Sinn des Lebens ist!
Ich weiß nicht, ob der Sinn des Lebens darin besteht sich fort zu pflanzen, damit die Art erhalten wird!

Ich weiß nur, das es oft so ist, das man andere Menschen dazu nimmt, einem einen Sinn im Leben zu geben!
Aber ist das Sinn- Voll?

Was wäre wenn wir uns vom Sinn weg bewegen, hinzu etwas anderem?
Zu einem Erfassen, Erkennen, Er riechen, Er schmecken, Erhören!

Was würde dann aus dem Sinn werden?
Würde der Sinn verschwinden?
Ein Sinn den wir nie erfassen können und wenn dann nur für den Bruchteil von Sekunden und dann entzieht er sich wieder in eine andere Welt!

Der Sinn ist nicht erfassbar, erriechbar, er schmeckbar, er hörbar, erkennbar!
Wohl aber das was ist und selbst das ist abhängig von unsere Wahrnehmung!

Und so besitzt jeder etwas ganz eigenes besonderes, für ihn wahrnehmbares!
Seine eigene Wirklichkeit!


-copyright pammg-

Donnerstag, 18. April 2013

Momente

Moment sin d so flüchtig!
Und doch sind sie so tief in uns eingebrannt!

Sie sind das was uns Antreibt, uns den anstoß gibt nach vorne zu gehen, um noch mehr Momente zu sammeln!

Wir kommen aus der Vergangeheit mit diesen Momenten und gehen in das Jetzt, um von da aus weiter zu gehen in die Zukunft!

Sie sind das gute und das Schlimme!
Sie sind die Strategien, die uns gelingen oder misslingen!
Aber was uns misslingt, wird nicht verworfen, sondern wird gehütet, denn es könnte noch einmal nützlich sein!
Sie sind das was nach dem kommt!
Nachdem jetzt!
Und vor dem Jetzt!

Sie sind Teil eines ewigen Kreises den wir durchlaufen, manchmal in Wiederholungen, manchmal mit Lösungen!

Momente sind der Brennstoff, des Jetzt, da sie uns aus der Vergangenheit in die Zunkunft begleiten, wohl wissend, das sie immer Vergangen sind und nie Jetzt und nie Zukunft!

Doch immer vorhanden!
Immer Ewig!
Immer Seiend!


-copyright pammg-

Mittwoch, 17. April 2013

Zeit

Zeit!!!

Was ist Zeit?
Was bringt Zeit?
Was tut Zeit?

Wir reden soviel von Zeit!
Sie ist so wichtig, das sie schon wieder Unwichtig wird!
Wir sind der zeit verfallen, in ihr gefangen und doch haben wir das Gefühl von Freiheit!

Zeit ist etwas was ohne Raum nicht geht!
Und der Raum ohne Zeit verliert ganz seine Bedeutung!

Ohne Zeit gehen wir nicht durch den Raum!
Ohne Zeit nehmen wir den Raum nicht wahr!
Ohne Zeit bewegen wir uns nicht durch den Raum!

Oder ist eher so, das wir stehen und die Zeit bewegt sich?

Zeit und Raum!
Raum und Zeit!

Was nutzt das eine wenn das andere nicht da ist!

Oder können wir ohne eins von beiden existieren?
Oder existieren wir nur, weil es diese beiden gibt? 



-copyright pammg-