Freitag, 28. Juni 2013

Erotik

Erotik ist etwas schönes, kraftvolles und Ewiges!

Erotik ist der Funke, der das Feuer entfacht und uns manchmal zu wilden Wesen werden lässt oder zu einer Sanftheit bringt, die wir nie in uns geglaubt hätten!

Erotik ist mehr als der wilde, willenlose Sex, den wir uns irgendwo in einem One- Night- Stand hohlen oder auf einem Parkplatz irgendwo neben der Autobahn!
Es ist auch mehr als der Reiz des Verbotenen oder das betreten eines Swinger- Clubs!

Wir leben in einer Welt, in der das Motto herrscht: Sex sells

Von überall her strahlen uns halbnackte Menschen an, in Posen, von denen man nicht weiß, ob sie weh tun oder ob das wirklich soviel Spaß macht!

Erotik ist für jeden anders, für jeden etwas besonderes, für manche etwas heiliges und jeder will seine Erotik Leben!

Unsere Zeit, macht es uns leicht, durch die Verhütungsmittel und das alles in irgendeiner Form sofort greifbar ist!
Erotik und Sex wurden zu einem Geschäft!
Eines von vielen!

Und doch!
Irgendwo in jedem von uns, ruft dieser kleine, mächtiger Funke nach uns!

An einem Tag, irgendwann geschieht es, ohne das wir es merken, heimlich, leise, und still!
Dann stehen wir irgendwo, sanftes Kerzenlicht bringt die Haut des anderen in geheimnisvoller Weise zum leuchten!
Die Blicke ertrinkend tief ineinander verwoben, verbunden, wie Ewigkeiten die nie vorbei gehen.
Berührungen, weich, zart manchmal auch fester!
Der Geschmack und der Duft des geliebten Wesens umhüllt einen, wie ein Mantel aus weichem Stoff!

Der Funke wird zu einem Feuer und dieses Feuer brennt und brennt und brennt und es hört nur auf zu brennen, wenn wir es zu lassen!

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Beste Freunde sind ein eigenes Volk

Kennt ihr das?

Da hat man Jahrelang einen oder eine beste Freundin oder einen besten Freund!

Man geht durch dick und dünn!
Man teilt Freude, Schmerz, Leid und was sonst noch alles in seinem und dessen Leben!
Man erlebt die Geburt von Kindern, die Trennungen von mehr oder minder wichtigen Partnern!
Man steht zu einander und für einander ein!

Die Welt ist in Ordnung!
Alles ist bunt und man sieht sich jeden Tag, und wenn man sich nicht sieht, dann telefoniert man!

Beste Freunde haben ihre eigennen Regeln und man weiß genau, Nachts um drei, steht man auf und holt seinen besten Freund in Paris ab, wenn es sein muss!

Gut, auf dem Weg nach Paris ist man schon etwas genervt, weil man sich fragt, wieso er ausgerechnet mit einem Mädel zum Kaffee, dorthin fahren muss!
Die Kneipe um die Ecke hätte es ja auch getan!
Vor allem wäre das Mädel nicht dem Kellner begegnet und hätte ihn nach Hause gebracht, so das der beste Freund jetzt wie ein Häufchen Elend am Pariser Bahnhof sitzt, weil er ja mit ihr gefahren ist und nicht mit seinem Auto!

Man öffnet die Tür, lässt ihn ohne Worte Platz nehmen und fährt wieder Richtung Heimat!
Man reicht ihm eine Flasche Bier, legt Musik auf!
Und man sagt: " So ist das Leben!"


So eine Freundschaft ist nicht kaputt zu kriegen!

Glaubt ihr?

Nicht alle dieser Freundschafften gehen kaputt!

Aber manchmal passiert etwas womit beste Freunde nicht rechnen!

Ein neuer Partner!

Solange beide Singels sind ist alles gut, wenn Partnerschaften zwischen drin geführt werden, wo man im Grunde seines Herzens weiß, die halten nicht lange!

Doch irgendwann kommt ein Partner oder Partnerin, da ist es ernst!
Man überlegt sich nicht wird das gut gehen, man überlegt nicht mehr!
Als Frau genießt man es sich hinzugeben und als Mann zu nehmen!

Ich will nicht sagen, das der Himmel voller Geigen hängt, doch man kann die sanfte Melodie hören!
Den rosa- roten Ponyhof nimmt man aus sicherer Entfernung wahr aber man weiß, das Leben ist sein eigener Herr und man ist einfach Achtsamer und Liebevoller aber realistischer!

Die Zeit, die man vorher so oft mit dem besten Freund verbrachte, wird nun weniger und man kann oder will auch nicht mehr Nachts nach Paris fahren, weil man einfach lieber neben ihm/ ihr schlafen will, die Wärme und die Geborgenheit genießen will!

Am Anfang sind es nur kleine Wortspitzen, die man zu hören bekommt!
Die einen verwirren und man sich gerade fragt, was jetzt los ist!
Man lässt es durch gehen, weil man denkt, Heute mal ein schlechter Tag!

Doch die Spitzen, kommen immer öfters und langsam fragt man sich, was man falsch macht!
Irgendwann fragt man dann, dann erntet man ein Kopfschütteln und ein: " Alles gut! Ich freue mich doch, das es dir so gut geht und das du glücklich bist!"
Und dann kommt der eine Satz, der alles erklärt und man genau weiß, NICHTS ist GUT!

"ICH FÜHLE MICH HALT SO ALLEIN, WIRD SICH HALT FÜR MICH VIEL ÄNDERN! MAL
SCHAUEN WIE ICH DAMIT UMGEHE!"

Und das liebe Schuldgefühl spült alles in dich hinein und du weißt nicht was du darauf sagen sollst!

Das einzige was ich darauf antworte ist: " Für mich ändert sich auch viel! Doch ich weiß wie ich damit umgehen werde!


Vielen Dank an Karsten, ein guter Google+ Freund, für die tolle Inspiration!

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Dienstag, 18. Juni 2013

Jäger und Sammlerin

In dichten Wäldern, weit ab der Welt verborgen, gab es eine Zeit wo die Jäger ihr Reich aufgebaut hatten!
Sie waren Mächtige und große Männer tief der Natur verbunden und den Tieren die sie jagten!
Ihr Leben war erfüllt von Achtung und Respekt, von Großmut und Liebe!
Nichts hätte sie dazu bringen können ihre Wälder zu verlassen, so sehr verwurzelt waren sie dort.

Sie atmeten nicht nur Wald!
Sie waren der Wald und all die Wesen die darin lebten!

Man sagte ihnen nach, das sie sich Wandeln konnten, in alles was in ihrem Wald lebte und deswegen hatte man die Jäger auch nie zuvor gesehen!

Doch es begab sich zu einer Zeit, das einer der ihren zur Jagd war!

Sein Ziel war ein Hirsch, dessen Geweih weit ausladend war!
Es war ein mächtiger Hirsch!
Jeder Jäger kannte ihn und jeder Jäger hatte Ehrfurcht vor diesem König des Waldes!

Den Legenden nach, war er der, der sich hingab, wenn die Zeit der Not kommen würde um das Jägervolk zu beschützen!

Der Hirsch war klug, nicht umsonst war er so alt geworden.
Er wusste der Jäger war hinter ihm!
Er konnte ihn spüren und seinen Herzschlag hören, seinen Geruch wahrnehmen!
All das war in ihm und er war in dem Jäger!

Das Spiel begann!

Der Jäger war so gefangen von ihm, das er ihm folgte, blind!
Nicht Achtsam!

Und so rannte der König der Wälder im zick zack, im Kreis und er folgte, ohne zu merken, das er sich immer weiter entfernte und immer näher an die Grenze des Waldes kam!

Ein kleiner Bach trennte den Wald von der Wiese und der mächtige Hirsch sprang mit einem Satz über ihn hinweg!

Der Jäger spannte seinen Bogen, weil er glaubte jetzt habe er ihn!

Doch auf der Wiese stand der Hirsch neben einer Frau!
Sanft streichelte sie sein Fell, redete mit ihm und ihre Stimme war wie der Klang der Waldvögel!
Ihr Haar war lang und glänzte wie Gold in der Sonne!
Es berührte fast den Boden!

Er ließ den Bogen sinken und sah sich erstaunt um!
Wo war er?
Wie war er hier her gekommen?
Er wusste es nicht mehr!
Er hatte vergessen wer er war, wo er war und was er war!

Sie blickte ihn aus Eisblauen Augen an!
Stumm wurde sie!
Sie hatte von den Jägern gehört, doch einen zu sehen, damit hatte sie nicht gerechnet!

" Er ist mir zu weit gefolgt Sammlerin! Er hat seine Seele verloren! Gehst du sie suchen?"
Die Stimme des Hirsches war wie ein sanfter Wind, der über ihre Haut strich!

" Wie könnte ich dir diesen Wunsch abschlagen geliebter König des Waldes!" antwortete sie.

Und so kam es, das es bis Heute so ist, das die Sammlerin und der Jäger nach der verlorenen Seele
suchen!
Und mit ihr alle Sammlerinnen und Jäger!


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Sonntag, 16. Juni 2013

Armselig

" Du bist Armselig!" sagte meine Oma zu mir, als sie in meiner Küche stand und sich umschaute!

Ich blickte ihr direkt in die Augen und antwortete:

" Stimmt! Ich bin Arm und ich bin Selig! Das heißt, ich bin mit dem zufrieden was ich habe und strebe nicht nach noch mehr Schein!"

Wutentbrannt stürmte sie in die Stube, rief nach meinem Opa und dann gingen sie.

Ich blieb zurück!
Mit meinen Kindern und ich war ruhig!

Mein Leben verlief nicht in guten Bahnen!
Trotzdem habe ich drei wundervolle Kinder, zwei ausgelernte Berufe!
Ich bin nicht reich an Geld und meine Wohnung könnte sicher eine Renovierung gebrauchen und vielleicht sogar etwas größer sein!
Doch was nutzt mir das alles, wenn ich nicht zufrieden bin?

Ich habe nicht viel, doch das was ich habe ist ein Reichtum, der Wertvoller ist als alles andere!

Ich bin die, die ich bin!

Und das macht mich reich und das macht es aus was ich tue, egal ob es im Umgang mit meinen Kindern ist oder den Patienten oder meiner Liebe!

Ich bin die, die ich bin!

Das bedeutet nicht, das ich immer Stolz auf das bin, was ich getan habe, aber es ist besser zu tun, als dumm im Eck zu stehen und nichts zu tun!
Entscheidungen müssen getroffen werden, selbst sich dazu zu entscheiden nichts zu entscheiden, ist eine Entscheidung!

Ich bin die, die ich bin!

Auch im schreiben,reden, weinen, lachen, arbeiten!
Zu Sein bedeutet für mich zu existieren mit allen Konsequenzen!
Zu Lieben mit allen Konsequenzen!
Vor allem das!
Denn ich bin in meinen Verpflichtungen und Verantwortungen in einer Freiheit, die sich kaum vorstellen oder beschreiben läßt!

Ich bin die, die ich bin!

Also auch Lern- und Handlungsfähig!
Immer und nicht nur ab und zu!

Ich habe soviel Schein in meinem Leben gesehen, das ich sehr wohl in der Lage bin dieses vom Sein zu unterscheiden!

Ja, ich bin arm und ich bin selig!

Und das ist gut so!
Denn wenn es nicht so wäre, hätte ich ihn nicht getroffen und da ich ihn getroffen habe, bin ich wohl auf dem richtigen Weg!


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Donnerstag, 6. Juni 2013

Schicksal

Das Schicksal hat mir schon so oft in den Allerwertesten getreten, das die blauen Flecke schon gar nicht mehr weg gehen!

Bevor sie verschwinden schauen sie sich um und sagen:
" Ok, wir bleiben, denn da kommt das Schicksal!"

Das Schicksal und ich wir waren wie zwei Krieger die sich um tanzeten und jeder wartete auf die Schwäche des anderen!
Ein Tanz der bis vor kurzem anhielt!

Bis der Tag kam, an dem ich zu müde war um weiter zu Tanzen!
Der Tag an dem ich mich endlich meiner Vergangenheit stellte!

An einem Abend, beschloss ich, mir vorzustellen, das Schicksal stünde vor mir, in einer Gestlt, die es selbst wählen konnte!

Und es war der Abend an dem ich für mich Frieden fand!
An diesem Abend wurde ich reich beschenckt mit dem verstehen wieso in meinem Leben das alles so gekommen ist!

All der Schmerz, das Leid, der Wahnsinn, das verlassen werden, all das hatte einen Sinn!
Mein Schicksal!
Mein Krieger!
Mein Schutzschild, denn es hätte noch viel schlimmer kommen können!

An diesem Abend habe ich das begriffen!
Und ich habe begriffen, wieviele Menschen bereit waren das Gute und das Schlimme zu tun, damit ich reifen kann und meine Erfahrungen machen kann!

Dann wird man Milde!

Heute liebe ich mein Schicksal, diesen Krieger, der immer bei mir ist um mich zu schützen, denn das tut er mit Hingabe und um mich auf dem Pfad des Glücks zu bringen!

Heute gehen wir zusammen!
Nebeneinander!
Mit Kraft und Stärke!

Und ich kann mich auf ihn verlassen!

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Güte

Was ist Güte?

Ich habe keine Ahnung!

Die Güte und ich, wir wurden uns nie Vorgestellt!

Als ich mich auf die Suche nach Güte gemacht habe, fand ich viele Antworten, also Worte!

Güte ist Verzeihen, Liebe, Lächeln, Disziplin, Sanftheit, Milde, Sanftmut, Gutmütigkeit u.s.w!

Aber was ist Güte nun wirklich!
All das sind Beschreibungen, die für sich stehen!
Es sind einzelne Zustände!

Doch ist Güte etwa all das zusammen?

Oder ist Güte etwas anderes?
Ein Gefühlszustand, der ist, der war und der nicht vergeht, wenn er einmal erfahren ist!

Oder ist es ein Verhalten, wenn eine Mutter zu ihrem Kind sagt: " Ja Schatz, du bist jetzt wütend und
trotzdem wird es so gemacht wie ich es sage!" In ihrer Stimme schwingt die Ruhe und Bestimmtheit einer Frau mit, die weiß wie das Leben läuft!
Es gibt nicht, was sie nicht schon gesehen oder erlebt hat und wenn sie in der Ruhe ist und ihre Stimme fest und klar!

Wer wollte da noch etwas dagegen sagen!

Ist das Güte?

Ich weiß es nicht!
Ich erforsche weiter und wenn eines Tages mir die Güte vorgestellt hat, kann ich mir vorstellen, das wir gute Freunde werden!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Verlassen

Wenn das was durch verlassen zu dem wird, was man nennt die Zeit des Nachwinkens,
und in sich ruhend des Fragens müde, keine Antwort mehr zu erreichen wünscht!

Wenn der ruhende See im Seelengarten,
nur durch den gleichmäßigen Wasserfall gespeist eine ebenmäßige Fläche
als Spiegel der eigenen elementaren begrifflichen Emotionen wird!

Und diese den anderen Elementen des Feuers als Kraft, der Luft als Idee und der Erde als Manifestation wird,
dann wird Liebe zur Hingabe und des Dienes in Freiwilligkeit ohne Auflösung der Person!


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Hat ein Geist ein Seele

" Hat ein Geist eine Seele?"

" Mmmuuuuuhhhhaaaaaa, was fragst du denn jetzt schon wieder!" Mein bester Freund sah mich Kopfschüttelnd an!
" Wie kommst du auf eine solche Frage?"
" Die ist da! Weiß ich doch nicht, wie ich auf so Fragen komme! Doch jetzt mal rein theoretisch!
Wenn es Geister geben würde, ich sage nicht, das es welche gibt, aber wenn, haben die dann eine Seele?"

" Wieso sollten sie keine haben? Seele und Geist sind doch eins!"
" Ist das so? In vielen Kulturen wird die Seele vom Geist getrennt! Die Seele ist das Emotionale, der Geist das Rationale! Wenn man also stirbt, dann würde das theoretisch bedeuten, wenn diese Dinge getrennt sind, das der Geist keine Seele hat, weil diese aufsteigt!"

" Aber der Geist steigt doch auch auf! Also steigt beides gemeinsam auf!"
" Doch wenn es diese Trennung gibt, dann sind sie getrennt! Und wenn der Geist hier bleibt nach dem Tode, was geschieht dann mit der Seele?"

" Meinst du nicht, das das eine viel zu komplexe Frage ist um sie zu beantworten! Erstens, glaube ich nicht an Geister! Und selbst wenn es welche geben würde, wie sollte man das wissen oder herausfinden! Man kann, wenn es welche geben sollte, sie ja nicht befragen oder mit ihnen reden, so wie wir jetzt!"

Ich blickte auf den Tisch vor mir!
Vielleicht hat er recht!

Wir können unseren Geist und die Seele erforschen und erkennen, weil wir in der Lage sind zu reflektieren!
Unser Tun und Handeln zu bewerten und zu beurteilen und dieses können wir in Form von Bildern ,
Musik, Kommunikation ausdrücken.
Auch Symbole dienen uns dazu!
Dazu müssen wir die Anteile in uns teilen, den wir können immer nur einen Anteil in uns untersuchen!

So kommt es das Seele und Geist nicht mehr zu einer Einheit in unserem Bewusstsein verschmelzen, sondern zu zwei getrennten Einheiten werden, deren Definition nicht Einheitlich ist.
Für jede Kultur ist Seele und Geist etwas anderes in seiner Form und seiner Aufgabe!

Manchmal überschneiden sich die Dinge!
Und daraus macht man eine Richtschnur, bis jemand kommt etwas neues hinzufügt oder das ganze völlig neu definiert!
Dabei beruht die neue Definition auf dem Wissen der alten Definition!

Doch die Frage ob ein Geist eine Seele hat, wird sich wohl nicht beantworten lassen!
Man kann nur eigene Vermutungen anstellen!

Falls es überhaupt Geister gibt!



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Sonntag, 2. Juni 2013

Sonntag Morgen

Morgens um sieben irgendwo in Deutschland!

Die Sonne bricht sanft durch die Wolken und spiegelt sich in den noch frischen Regentropfen!
Ihr funkeln, verwirrt die Augen und der sanfte Nebel, wandert über die Wiese.
Taucht alles in eine magische Aura voller Geheimnisse, in denen alle Möglichkeiten des Lebens
verborgen sind!

Pollen werden vom Wind durch die Luft getragen, wie kleine Schneeflocken erscheinen sie.
Landen sanft auf dem Weg und bedecken ihn, so das er von einer Decke weichen Weiß überzogen ist!

Rechts neben mir, der Fluss!
Angefüllt mit Wasser, das aus den Bergen herunter fließt!
Ein gurgeln und blubbern vermischt sich mit dem Schrei des Eichelhärs, der über mich hinweg fliegt!

Er warnt die anderen Bewohner der Natur!

Seine Aufgabe!
Seine Erfüllung!

Immer wieder fällt es mir auf!
An Sonntagen liegt ein Zauber über allem!

Wieso, weiß ich nicht!
Doch es ist nicht wie an anderen Tagen, an denen ich gleich nach dem Nachtdienst spazieren gehe!

Sonntags ist es Still, Ruhig, Gelassen!
Ein tiefer Atemzug der Freiheit liegt über allem!

Selbst die Natur ist an Sonntagen anders!
Erholter, fließender, auch reifer!

Sonntag morgen ist alles anders!
Vielleicht ist deswegen der Sonntag ein Ruhetag!

Ich genieße diese Minuten, in denen man sich in eine andere Welt versetzt fühlt!
Bevor man wieder in seine eigene Welt zurück kehrt!



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Samstag, 1. Juni 2013

Mach zu die Kiste

Nö, mach ich nicht!

Denn wenn ich die Kiste zu mache komm ich nicht mehr rein!
Ich hab nämlich den Schlüssel vergessen!

Mein bester Freund sieht mich an und schüttelt den Kopf!

" Und wie hast du die Autotür aufbekommen?"

Ich blicke auf das Loch, da wo mal das Seitenfenster war!
Er lässt den Kopf nach vorne sinken!

" Obwohl ich ahne was jetzt kommt, frage ich trotzdem! Wieso hast du das Fenster eingeschlagen?"
" Um an das Handy zu kommen, weil das hab ich im Auto vergessen, deswegen wollte ich ja an das Auto!"

Und dann kommt dieser eine Satz!
Dieser Satz, den ich so liebe!

" Typisch Frau!"

Ich lege den Kopf in den Nacken und atme einmal, zweimal, dreimal tief durch!

Ok, ich hätte achtsamer sein können!
Aber versuch das mal, wenn du fünf Sachen aufeinmal machen musst, weil Sohn seine Hose nicht zu bekommt, eine Tochter heulend vor dir steht, weil sie gehänselt wurde, du noch am anderen Telefon hängst um deinen Dienstplan abzuklären, weil mal wieder jemand krank wurde!

Multitasking!

Wer diesen Begriff erfunden hat ist ein Depp!

Jetzt stehe ich hier draußen, mit den Kids, und wir kommen weder in die Wohnung, noch an das blöde Handy im Auto, um meinen besten Freund an zu rufen, weil der einen Schlüssel für meine Wohnung hat!

Und dann kommt dieser Satz!
" Typisch Frau!"

Zwei Worte!
Was ist den Typisch Frau?
So was?
Himmel das hätte doch jedem passieren können!

Ach nein!
Und ob!

Multitasking!

Ich hasse das!
Ich bin nicht Multitasking!

Ich bin Mensch und wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann Multitasking und da sind manche auch noch Stolz drauf!

Mal ehrlich!
Wenn man viele Dinge gleichzeitig machen kann, ist schon toll, doch macht man dann irgendetwas ganz richtig?
Ich weiß nicht so recht!

Du kannst immer zu mir kommen

Jeep, aber nur, wenn du dein Problem selbst gelöst hast!
Du kannst kommen um mich reden zu hören!
Du kannst kommen, aber lass deinen Scheiß draußen!

Du kannst immer zu mir kommen!

Ja ein Satz, den wir alle schon irgendwann gehört haben!
Ein Satz, der oft von Freunden gesprochen wird!

Wenn man dann bemerkt, das Freunde das nicht so Ernst meinen, tut es weh, aber wir gehen dann weiter!
Meistens sind sie dann auch nicht mehr lange unsere Freunde!

Doch was ist, wenn es die Familie ist!
Familie kann man nicht aus seinem Leben streichen.
Man kann es versuchen, doch man wird immer dazu gehören!
Wurzeln sind Wurzeln!

Du kannst immer zu mir kommen!

Tchja und dann kam ich!
Ich erzählte, also versuchte zu erzählen!
Doch beim ersten Satz, schon nach dem dritten Wort, hieß es:

                           " Reg mich nicht auf!"

Verdutzt blickte ich auf!
Was hatte ich gesagt, außer: " Du da ist jem....!"
Und was regt daran auf?

Ich blickte mich um, es hätte ja sein können, das sie ihren Mann meinte!
Nein, sie meinte mich!

Es war ein versuch!
Ich hätte es besser wissen müssen!
Aber ich gehöre zu den Menschen, die das was man sagt, auch ernst nehmen!
Ich habe Hoffnung und Zuversicht!
Auch für meine Familie!

Tchja, das alte Thema meiner Familie!

Ich bin die einzig richtige Frau und weiß alles besser, ihr seit nur Unfähig und deswegen habt ihr es nicht verdient, das es euch gut geht!

Ich warte auf den Tag wo sie es mal ausspricht, dann würde es ihr besser gehen und ihrem Herzen auch!

Es ist das Thema, das viele Familien haben, einige, nicht alle!
Doch bei uns ist es extrem stark ausgeprägt!

Das Thema Frau sein!

Ja und die Oma ist immer die bessere Frau, sie weiß alles kann alles und ist eben das was man ein dominantes Weibstück nennt!
Ihre Meinung zählt, sie Beherrscht alles, sie ist das Non Plus Ultra!
Ihr Wort ist Gesetz!

Und wehe man geht gegen dieses Gesetz!

Dann bist du draußen!

Ich war schon oft draußen!
Und weiter!

Wir alle kuschen vor ihr, weil wir unsere Ruhe haben wollen!
Wir tun es, weil wir wissen, sie kann nicht anders!
Denn ihre Mutter war genauso und deren Mutter und deren Mutter!

Generation für Genreration wurde dieses Verhalten weitergegeben!
Wir ein Virus!

Dieser Virus heißt: " Ihr seit unfähig Frau und Mutter zu sein!"

Dieser Virus ist leider nur schwer behandelbar und erfordert viel Mut und Selbsterkenntnis, denn er wird dir gleich mit der Muttermilch eingegeben!

Sich davon zu erholen ist nicht leicht!

Frau zu sein und das zu hundert Prozent ist in unsere Familie eine Schande und Krank!
Ja, Krank!

Und doch, es gibt eine Art der Heilung für diese Einstellung!

Leben!

Ich habe beschlossen es sein zu lassen!
Ich brauche nicht zu ihr zu gehen!
Ich muss ihr nichts erzählen!
Ich gehe meinen Weg auch ohne ihre Hilfe, hab ich ja schon immer gemacht!

Ich habe Mitgefühl für sie!
Sie weiß nicht was sie tut, sie tut das was ihr beigebracht wurde und sie hat nie die Möglichkeiten gehabt, die ich heute habe!
Sie hat die schlimmen Dinge schon alle getan, und ich kann ihr von Herzen dafür Danken!

Denn so brauche ich sie nicht mehr zu tun und kann meinen Mädels mit viel Liebe und Stolz sagen, das sie tolle Frauen sind und werden!
Und das sie eines Tages die besten Mütter werden, die es auf dieser Welt gibt!

Und irgendwann kommen sie von ganz alleine!
Denn sie vertrauen mir!
Ich muss diesen Satz nicht sagen, denn sie wissen das sie geliebt werden für das was sie sind und sein wollen!

Meine Töchter, Frauen und irgendwann Mütter!